Innosuisse kann leichter fördern

11. November 2020 12:56

Bern - Der Bundesrat hat die Förderbedingungen von Innosuisse erleichtert. Im Rahmen des neuen Programms Innovationskraft Schweiz kann die Förderagentur des Bundes die Eigenleistungen der Unternehmen auf 30 Prozent und weniger senken. Das Programm ist auf 2021 und 2022 begrenzt.

Der Bundesrat will sicherstellen, dass Schweizer Unternehmen ihre Innovationskraft auch während der Corona-Krise halten können. Dafür hat er das Impulsprogramm Innovationskraft Schweiz lanciert. Im Rahmen dieses Programms werden die Bedingungen für eine Förderung von Innovationsprojekten durch Innosuisse vorübergehend gelockert.

Neu wird die Eigenleistung der Unternehmen von 50 auf 30 Prozent der Projektkosten gesenkt, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Im Einzelfall kann ein Bargeldbeitrag erlassen werden. Für den Fall, dass das Unternehmen externe Beraterleistungen einkaufen muss, kann in risikoreicheren Projekten die Eigenleistung auch auf 20 Prozent gesenkt werden.

Die Massnahmen sind auf die Jahre 2021 und 2022 beschränkt. Der Bund rechnet mit Zusatzkosten von 63 Millionen Franken. Sie sollen aus der bereits vom Parlament abgesegneten Aufstockung des Zahlungsrahmens für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 finanziert werden. stk 

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