In Kalk und Moos fehlen Schutzräume

12. Juni 2019 14:48

Schlieren ZH - In den Ausgleichsgebieten Kalk und Moos fehlt je ein öffentlicher Schutzraum mit 300 und mit 150 Schutzplätzen. Das geht aus Bericht Verfahren Ausgleichsgebiete für die Stadt Schlieren hervor.

Für alle Einwohner muss für Katastrophen und bewaffnete Konflikte je ein Schutzplatz in der Nähe der Wohnadresse zur Verfügung stehen. Der Bau von Schutzräumen soll dabei einheitlich über sogenannte Ausgleichsgebiete gesteuert werden. Damit sollen sowohl regionale Überangebote als auch ein Mangel an Schutzräumen verhindert werden. Wo Schutzräume fehlen, müssen sie beim Bau neuer Gebäude erstellt werden. Andernfalls kann eine Ersatzabgabe verlangt werden.

Die SWR Infra AG in Dietikon ZH hat nun einen Bericht über die Ausgleichsgebiete in Schlieren erstellt. Wie der Stadtrat in einem Protokollauszug schreibt, kann laut dem Bericht in den Ausgleichsgebieten Lacher und Rüti auf neue Schutzräume verzichtet werden. Dagegen fehlt im Ausgleichsgebiet Kalk ein Schutzraum mit 300 Schutzplätzen, im Ausgleichsgebiet Moos ein Schutzraum mit 150 Plätzen. Auch im Ausgleichsgebiet Rohr braucht es zusätzliche Schutzplätze.

Die Kosten für den Bericht werden vom kantonalen Amt für Militär und Zivilschutz getragen. stk

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