Importe werden billiger

03. August 2020 11:22

Neuenburg - Die Preise für im Inland produzierte Konsumgüter sind im Juli auf dem Niveau des Vorjahres verblieben. Die Preise für Importwaren gingen innert Jahresfrist hingegen um 3,4 Prozent zurück.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge schloss der Landesindex der Konsumentenpreise im Juli auf dem Stand von 101,2 Punkten. Gegenüber dem Vormonat gaben die Preise damit um 0,2 Prozent nach. Im Vergleich zum Juli 2019 wurde ein um 0,9 Prozent gesunkenes Preisniveau beobachtet.

Das BFS führt den Rückgang im Vergleich zum Juni unter anderem auf die tiefen Preise für Bekleidung und Schuhe im Rahmen des Ausverkaufs zurück. Auch Produkte der Mobilnetzkommunikation sowie Melonen und Trauben konnten im Juli preisgünstiger erworben werden als im Vormonat. Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland und Flugtickets hatten hingegen angezogen.

Nach Herkunft der Güter betrachtet verharrten die Preise für im Inland produzierte Konsumgüter im Juli auf dem Niveau vom Juni. Im Jahresvergleich gaben die Preise für Inlandwaren um 0,1 Prozent nach. Die Preise für Importgüter fielen im Juli um 0,7 Prozent unter den Wert vom Juni zurück. im Jahresvergleich gaben die Preise für importierte Konsumgüter um 3,4 Prozent nach. hs

 

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