Implenia zieht Grossauftrag in Bayern an Land

13. März 2020 12:01

Dietlikon ZH - Die Autobahndirektion Südbayern hat die Bietergemeinschaft Implenia und Fahrner Bauunternehmung GmbH mit dem Bau eines Anschlusses an die Autobahn A92 bei Landshut beauftragt. Bei einem Auftragsvolumen von 63 Millionen Euro entfallen 52 Millionen Euro auf Implenia.

Die seit 2006 im Bau befindliche Bundesstrasse B15 neu soll über 130 Kilometer von Regensburg über Landshut und das Inntal nach Rosenheim führen. Der dabei geplante Anschluss an die Autobahn A92 bei Landshut sei „einer der wichtigsten Verbindungspunkte“ dieser neuen Strecke, schreibt Implenia in einer Mitteilung. Die Münchner Niederlassung der Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon wird bei dem Projekt die technische und kaufmännische Geschäftsführung übernehmen und den Projektleiter stellen.

Der geplante Autobahnanschluss ist mit einer vollständig im Grundwasser liegenden Unterquerung der A92 verbunden. „Dieses Projekt ist äusserst komplex, insbesondere weil das Bauwerk durch das hochstehende Grundwasser sehr starken Auftriebskräften standhalten und wegen der Auslegung als Schwergewichtswanne extrem massiv gebaut sein muss“, wird Uwe Seifen, Projektverantwortlicher seitens Implenia, in der Mitteilung zitiert. Für die Realisierung ist eine Grundwasserwanne in Form eines Kleeblatts vorgesehen.

Mit den Bauarbeiten soll in diesem April begonnen werden, die Fertigstellung des Anschlusses ist auf November 2023 terminiert. Die wesentlichen Betonarbeiten für die rund 970 Meter lange Wanne mit rund 70'000 Kubikmeter Bodenplatten und weiteren 6400 Kubikmetern Wänden aus Stahlbeton will Implenia bis Mitte 2022 abgeschlossen haben. hs

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