Hochschule Luzern baut Robotik-Forschung aus

15. Januar 2021 10:28

Luzern - Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt die anwendungsorientierte Forschung an der Hochschule Luzern. Dadurch kann unter anderem die Robotik-Forschung ausgebaut werden. Aber auch die Forschung im Bereich der Quantenkryptografie wird gestärkt.

Die Hochschule Luzern (HSLU) erhält laut einer Medienmitteilung zwei sogenannte Practice-to-Science-Stipendien des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Damit soll die anwendungsorientierte Forschung gestärkt werden. Konkret werden mit den frischen Mitteln ein Robotik-Forscher am Departement Technik und Architektur sowie eine Forscherin im Bereich Quantenkryptografie am Departement Informatik unterstützt.

Im Bereich Robotik wird sich Adrian Koller an der HSLU engagieren. Er hat früher unter anderem Hochpräzisionsmechanik für die satellitengestützte optische Datenübertragung bei RUAG Space entwickelt. Derzeit ist er auf Mähroboter fokussiert. Er will diese auch auf Viehweiden einsetzen. Dort sollen sie in erster Linie Unkraut entfernen, das Kühe beim Fressen stehen lassen. „Unser Ansatz ist, dass sich die Maschine die Arbeit quasi mit dem Vieh teilt“, erläutert Koller in der Mitteilung.

Im Bereich Quantenkryptografie wird die HSLU von Esther Hänggi unterstützt. Mit ihrer Arbeit will  Hänggi dazu beitragen, kritische IT-Infrastrukturen besser vor Cyberangriffen zu schützen. Das Ziel sei es, bessere Lösungen zu entwickeln als es mit konventionellen Verschlüsselungstechnologien möglich ist.

Das Programm Practice-to-Science des SNF befindet sich derzeit noch in der Pilotphase. Mit den Stipendien sollen Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen Forschende befristet als Professor oder Professorin anstellen können. Ihre Arbeit wird mit jährlich 200'000 Franken für maximal drei Jahre gefördert.

„Fachhochschulen sind auf Expertinnen und Experten mit Praxiserfahrung angewiesen“, sagt Viktor Sigrist, Leiter Forschung der Hochschule Luzern. Die Fördermittel des SNF helfen dabei, Fachpersonen für eine akademische Karriere zu motivieren. ssp

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