Hirayama betont Schweizer Beitrag zur Forschung

20. Juli 2021 09:51

Bern/Ljubljana - Staatssekretärin Martina Hirayama hat am informellen Treffen der für Forschung und Innovation zuständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedsländer in Laibach (Ljubljana) teilgenommen. Dort unterstrich sie die wichtige Rolle der Schweiz im europäischen Forschungsraum.

Beim halbjährlichen Treffen der Ministerinnen und Minister für Forschung und Innovation der EU-Mitgliedsländer hat Staatssekretärin Martina Hirayama die Bedeutung der grenzüberschreitenden Wissenschaftskooperation herausgestellt. Wie sie bei dieser informellen Zusammenkunft in Ljubljana weiter betonte, habe sich ihr gesellschaftlicher Mehrwert an Beispielen der Zusammenarbeit hinsichtlich der Pandemie und des Klimawandels gezeigt. Daher bleibe es wichtig, sich in der politischen Zusammenarbeit in Europa an die Vorteile des partnerschaftlichen Miteinanders zu erinnern, wird sie in einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zitiert.

Zudem unterstrich Hirayama, dass die Schweiz bereit sei, Verhandlungen über eine Assoziierung an dem EU-Forschungsprogramm Horizon aufzunehmen. Mit seinem Gesamtbudget in Höhe von 95 Milliarden Euro bis 2027 ist dies das weltweit grösste Förderprogramm für die Forschung.

Vor etwa drei Wochen hatten 30 Schweizer Forschungsinstitutionen in einem offenen Brief die neuerliche Vollassoziierung der Schweiz an Horizon Europe gefordert. Die Degradierung des Landes zum Drittstaat gereiche ihm zum Nachteil, so die Unterzeichnenden. Wie es in der aktuellen Medienmitteilung des SBFI weiter heisst, bleibe eine vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe das erklärte Ziel des Bundesrats. Im Übrigen habe Hirayama die thematische Priorität der Gleichstellung der Geschlechter begrüsst, die die slowenische Ratspräsidentschaft als Schwerpunkt festgelegt hat. mm

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