Landamman Markus Dieth freut sich mit Beat Christen und Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau in Brugg über den zweiten Platz des Teams (von links nach rechts). Bild: Hightech Zentrum Aargau

Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

22. September 2020 14:22

Brugg AG - Das E-Mobil-Team des Hightech Zentrum Aargau hat bei der 12. Wave Trophy ein gelungenes Debüt gefeiert. Bei der weltgrössten E-Mobil-Rallye durch die Schweiz gewann das Team Mission Innovation Aargau den Publikumspreis und belegte in der Gesamtwertung Rang zwei.

Beat Christen und sein Co-Pilot Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) haben ihre erste Teilnahme an der Wave Trophy laut einer Medienmitteilung erfolgreich beendet. Das E-Mobil-Team Mission Innovation Aargau legte in seinem Tesla Model S P85D in acht Tagen 1818 Kilometer pannenfrei zurück. Start war in Brugg-Windisch, die Schlussankunft im Entlebuch. In der Gesamtwertung belegte es unter rund 30 teilnehmenden Teams Platz zwei. Zudem gewann es den von Schülern vergebenen Publikumspreis. 

Die diesjährige Route führte entlang der Grand Tour of Switzerland durch alle vier Sprachregionen und über neun Alpenpässe. Dabei hätten die Teams nicht nur in Aktion, sondern auch während ihrer geplanten Aufenthalte in 23 Ortschaften und bei weiteren 23 Zwischenstopps „beste Werbung für die Elektromobilität" gemacht, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Infotreffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung seien gut besucht gewesen. Auf der Internetseite des HTZ konnten Interessierte den Reise-Blog der beiden Fahrer mitverfolgen. 

Weil das Motto der diesjährigen Wave-Rallye „Energy Tour“ lautete, wurden auch zahlreiche Energieprojekte besichtigt, darunter das erste schwimmende Solarkraftwerk der Alpen auf dem Lac des Toules im Wallis und die Windräder auf dem Rengg-Pass im Entlebuch. „Die erneuerbaren Energien passen gut zur E-Mobilität und die Wave hat gezeigt, dass diese Kombination funktioniert“, wird Peter Morf, Co-Pilot und Schwerpunktleiter Energietechnologien und Ressourceneffizienz des HTZ, in der Mitteilung zitiert. Nur die „Durchgängigkeit der verschiedenen Ladesysteme“ stelle „noch eine Herausforderung dar“, so Pilot Beat Christen. mm

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