Heliot gewinnt Österreichische Post als Kunden

19. November 2020 11:56

Lausanne - Heliot rüstet 40‘000 Rollbehälter der Österreichischen Post mit intelligenten Sigfox-Sensoren aus. Die Post kann damit ihre Lieferketten optimieren und Kosten sparen. Die Sigfox-Lösung ermöglicht ein Internet der Dinge und bildet mit ihrem 0G-Standard eine Alternative zu 5G.

Heliot mit Sitz in Lausanne ist der exklusive Betreiber des 0G-Netzes von Sigfox in den deutschsprachigen Ländern. Nun hat das 2017 gegründete Unternehmen die Österreichische Post als Kunden gewinnen können. Heliot rüstet dabei insgesamt 40‘000 Rollbehälter der Post noch vor Weihnachten mit Sigfox-Sensoren aus. Diese Sensoren erlauben es der Post, die Rollbehälter über das 0G-Netz nachzuverfolgen. Je nach Dichte des WLAN-Netzes liege die Genauigkeit bei wenigen Metern bis etwa 100 Metern, schreibt Heliot in einer Mitteilung.

Die Österreichische Post will mit dieser Lösung ihre Lieferketten optimieren, Kosten sparen und ihren CO2-Austoss senken. „Als einer der grössten Logistiker Österreichs wollen wir innerhalb unserer Branche auch beim Thema Digitalisierung vorangehen“, wird Mathias Flandorfer, Projektverantwortlicher der Post, in der Mitteilung zitiert. „Das bedeutet für uns insbesondere, intelligente Technologie einzusetzen, um unsere Prozesse klimafreundlicher, kostengünstiger und effizienter zu gestalten.“

Flandorfer lobt die 0G-Lösung des französischen Herstellers Sigfox. „Mit dem 0G-Netz von Sigfox haben wir eine erstklassige Lösung gefunden, um die Chancen des modernen Internet-of-Things für Anwendungen, die keine Real-Time Übertragung benötigen, auch für den massenhaften Einsatz in der Fläche nutzbar zu machen.“

Die 0G-Lösung erlaubt es, kleine Datenpakete dank der Niederfrequenz-Funktechnologie über grosse Entfernungen zu transportieren. Sie reduziert die Strahlung, erhöht die Reichweite und verringert den Wartungsbedarf. stk

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