Guy Parmelin leitet informelles WTO-Treffen

24. Januar 2022 11:35

Bern - Die Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) wollen möglichst rasch ein Abkommen über den Abbau der Fischereisubventionen abschliessen. Das ist eines der Ergebnisse eines informellen WTO-Treffens, zu dem Bundesrat Guy Parmelin geladen hatte.

Bundesrat Guy Parmelin hat am 21. Januar zum traditionellen informellen Treffen von Handelsministern wichtiger Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) eingeladen. Das Treffen findet normalerweise am Rande des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos statt. Diesmal wurde es virtuell durchgeführt. Zu den Teilnehmenden gehörten laut einer Mitteilung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements sowohl die Handelsminister grosser Volkswirtschaften wie der USA, der EU, Chinas und Japans als auch die Vertreter von Ländergruppen weniger entwickelter Volkswirtschaften.

Laut den Schlussbemerkungen Parmelins waren sich die Minister einig, dass die WTO-Mitglieder möglichst bald ein Abkommen über die Abschaffung schädlicher Fischereisubventionen abschliessen sollten. Ebenso seien sich die Minister weitgehend einig gewesen, dass die WTO reformiert werden müsse. Sie betonten auch die Bedeutung eines gut funktionierenden Systems der Streitbeilegung. Viele Minister sprachen sich auch dafür aus, mit dem Abschluss von Verhandlungen nicht bis zu einer nächsten Ministerkonferenz zu warten.

Parmelin wies aber auch auf weiterbestehende Meinungsverschiedenheiten hin. So hätten viele Minister darauf hingewiesen, dass es Entscheidungen für wirksame Verhandlungen über den Handel mit Agrargütern brauche. Auch über die Rolle des geistigen Eigentums bei der Bekämpfung der Pandemie sei diskutiert worden. stk

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