Graubünden will Landwirtschaft klimaneutral machen

06. November 2019 15:48

Chur - Der Kanton Graubünden sieht im steigenden Klimabewusstsein der Bevölkerung eine Chance für die Landwirtschaft. Er will mit ausgewählten Landwirtschaftsbetrieben ein Pilotprojekt Klimaneutrale Landwirtschaft durchführen. Ab 2025 sollen die Erfahrungen in ganz Graubünden genutzt werden.

Die Bewältigung des Klimawandels bildet aus der Sicht des Kantons Graubünden eine Chance für seine Landwirtschaft. Denn schon heute haben die Biobetriebe einen Anteil von 60 Prozent an den Landwirtschaftsbetrieben im Kanton. Das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation lanciert deshalb mit Vertretern der Landwirtschaft und von Umweltschutzorganisationen das Projekt Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Dabei sollen 2019 und 2020 Vorabklärungen getroffen werden. 

2021 bis 2024 ist dann ein Pilotprojekt mit ausgewählten Landwirtschaftsbetrieben geplant. In seinem Rahmen sollen Massnahmen für die Erhöhung der Ressourceneffizienz und die Verringerung des CO2-Ausstosses sowie zur Kompensation von Treibhausgasen entwickelt und umgesetzt werden. Diese Massnahmen sollen auch helfen, die Betriebskosten zu senken und die Wertschöpfung zu erhöhen. Ab 2025 sollen die Massnahmen in der ganzen Bündner Landwirtschaft umgesetzt werden. stk

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