Graubünden stärkt Regionalentwicklung

25. März 2020 13:10

Chur - Die Regierung von Graubünden hat das Gesetz zur Regionalentwicklung teilweise revidiert. Damit will sie die Regionalentwicklung fördern. Das Regionalmanagement soll neue Impulse zur Wettbewerbsfähigkeit geben, Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung steigern.

Mit einer Gesetzesänderung will die Regierung des Kantons Graubünden die Regionalentwicklung stärken. So sollen die Regionen den Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Wandels besser begegnen können. 

Laut einer Medienmitteilung benötigen die Regionalentwicklerinnen und -entwickler mehr finanziellen Spielraum. Deshalb werde die Finanzierung des Regionalmanagements künftig auf dem Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden (GWE) basieren. Bisher wurden die Regionalentwicklungsstellen je zur Hälfte von Bund und Kanton finanziert. Das habe sie „ins enge Korsett der Bundesvorgaben“ gezwängt. Durch ein breiteres Projekt- und Themenportfolio verspricht sich die Regierung regionalwirtschaftliche Impulse.

Dafür müsse auch die Finanzierung angepasst werden. So soll der Kanton künftig einen jährlichen Beitrag zu den Personalkosten von maximal 50 Prozent je Region leisten können. Dafür werden jährlich maximal 875'000 Franken zur Verfügung gestellt. Das entspricht dem bisherigen Beitrag von Bund und Kanton an das Regionalmanagement.

Die Region oder die regionale Trägerschaft haben für einen äquivalenten Betrag in Höhe der kantonalen Finanzierung aufzukommen. „Damit wird auch ein klares Zeichen gesetzt, dass die Verantwortung zur Regionalentwicklung in erster Linie bei den Gemeinden, welche sich in regionalen Trägerschaften organisieren, verbleibt“, heisst es in der Medienmitteilung. Damit werde einem grossen Bedürfnis, das die Gemeinden und Regionen im Rahmen der Vernehmlassung geäussert hätten, Rechnung getragen. mm

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