Graubünden evaluiert Strassenzustand

30. Juni 2020 11:32

Chur - Alle drei Jahre wird der allfällige Sanierungsbedarf der Strassen Graubündens mit Hilfe georeferenzierter Aufnahmen ermittelt. In diesem Jahr sind die Regionen Surselva, Rheinwald, Mesocco, Landwassertal, Engadin, Maloja, Puschlav und Müstair an der Reihe.

In diesem Jahr werden die Aufnahmen voraussichtlich bis einschliesslich August gemacht werden, informiert die Standeskanzlei des Kantons Graubünden in der entsprechenden Mitteilung. Für die Aufnahmen werden auf dem Dach eines Personenwagens insgesamt sieben hochauflösende Kameras und ein Laserscanner montiert. Die von den Aufnahmegeräten gewonnenen Bilder werden anonymisiert, so dass insbesondere „weder Personen, noch Gesichter und auch keine Autonummern zu erkennen sind“, heisst es in der Mitteilung weiter. Die georeferenzierten Bilddateien bilden hauptsächlich die Strassenoberfläche ab.

Die bei trockenem Wetter und gutem Licht gewonnenen Daten nutzt das Tiefbauamt des Kantons „primär für die Beurteilung des Strassenzustands“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Gemäss der Normen des schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) wird aus den in 3D-Daten hochgerechneten Aufnahmen allfälliger Sanierungsbedarf ermittelt. Dieser fliest dann in das Strassenbauprogramm des Kantons ein. hs

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