Geobrugg entwickelt Streckenbeleuchtung für Formel 1

22. Dezember 2020 09:27

Romanshorn TG - Der Schutztechnikhersteller Geobrugg hat mit einem Partner eine neuartige Beleuchtungslösung für Formel-1-Strecken entwickelt. Da bei dieser Kosten eingespart und die Logistik vereinfacht werden, können künftig in der Formel 1 mehr Nachtrennen durchgeführt werden.

Geobrugg beliefert bereits zehn internationale Formel-1-Strecken mit Schutzbarrieren. Nun hat der Schutztechnikhersteller aus der St.GallenBodenseeArea gemeinsam mit DZ Engineering ein neuartiges Beleuchtungskonzept für diese Rennstrecken entwickelt. Laut einer Medienmitteilung werden dabei Kosten reduziert und die Logistik vereinfacht, so dass Nachtrennen in der Formel 1 künftig einfacher durchgeführt werden können.

Das neue Beleuchtungssystem kann an bestehenden Betonbarrieren installiert werden. Dadurch werden Kosten und der eigentlich für die Anpassung von Beleuchtung und Barrieren notwendige Aufwand reduziert. In Tests wurde überprüft, inwieweit ein Zusammenstoss eines Autos mit einer der Betonbarrieren die Funktion der Beleuchtungsanlagen beeinträchtigen würde. Dabei hat sich gezeigt, dass sich die Beleuchtungsanlage auch bei einem Einschlag mit 120 Kilometern pro Stunde nur unwesentlich bewegen würde. Indem also auf einen bestehenden Teil der Infrastruktur an der Rennstrecke zurückgegriffen wird, werden durch die neue Beleuchtungslösung künftig zusätzliche Nachtrennen ermöglicht.

Nachtrennen können gerade auf temporären Strecken, wie sie bei Stadtrennen genutzt werden, teuer sein, heisst es von Jochen Braunwarth, Director of Motorsport Solutions bei Geobrugg. Indem jedoch die Kosten für zwei Systeme zusammengeführt werden, werde die Wahrscheinlichkeit für diese Veranstaltungen für die Zukunft erhöht. jh

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