Freiburg setzt auf Fernwärme

05. Juli 2019 09:39

Freiburg - Die verschiedenen Fernwärmenetze in und um Freiburg sollen miteinander verknüpft und ausgebaut werden. Über 75 Prozent der Energie soll aus lokalen erneuerbaren Quellen stammen. Groupe E Celsius investiert dafür knapp 260 Millionen Franken.

Groupe E Celsius betreibt schon heute im Grossraum Freiburg mehrere Fernwärmenetze. Nun sollen diese Netze massiv ausgebaut und miteinander verknüpft werden, schreibt die Tochtergesellschaft des Freiburger Energieversorgers Groupe E in einer Mitteilung. Ziel ist es, bis 2060 die gesamte Kantonshauptstadt und ihre Nachbargemeinden mit Fernwärme versorgen zu können. Dafür sollen die Netze auf eine Länge von 250 Kilometern ausgebaut und 4000 Gebäude und Industrieanlagen angeschlossen werden. Eine interaktive Karte auf der Seite des Fernwärmenetzes erlaubt es potenziellen Kunden, sich über die Etappen des Ausbaus zu informieren.

Die Wärme soll zu über 75 Prozent mit lokaler erneuerbarer Energie erzeugt werden. Dazu sollen die Kehrichtverbrennung, industrielle Abwärme, die See- und Abwasserwärme sowie Holz genutzt werden. Groupe E Celsius rechnet mit Investitionen von knapp 260 Millionen Franken. Die Preise sollen mit denen fossiler Energieträger vergleichbar sein. stk
 

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