FINMA sieht Banken gut gerüstet

20. März 2020 13:23

Bern - Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) bescheinigt Banken und Finanzmarktinfrastruktur ein gutes operationelles Funktionieren. Die Finanzinstitute seien auch für strenge Stressszenarien gut gewappnet. Für Ausnahmesituationen stünden solide Kapital- und Liquiditätspuffer bereit.

„Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA stellt vor dem Hintergrund der Corona-Krise fest, dass die Finanzinstitute und Finanzmarktinfrastruktur operationell sehr gut funktionieren“, leitet die FINMA eine Mitteilung zur aktuellen Situation des Finanzplatzes ein. Ihr zufolge sind die Banken „auch für strenge Stressszenarien gut gewappnet“. Konkret bescheinigt die FINMA den Unternehmen ein Vorsorgemanagement, mit dem „die Institute auch in Ausnahmesituationen ihren Betrieb aufrechterhalten können“.

In den vergangenen Jahren hätten die Banken sich zudem um den Aufbau solider Kapital- und Liquiditätspuffer bemüht, erläutert die FINMA in der Mitteilung weiter. Diese Puffer könnten jetzt zur Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Realwirtschaft genutzt werden. Dabei rät die FINMA den Banken, weiterhin eine umsichtige Ausschüttungspolitik zu verfolgen.

Auch für die Aufrechterhaltung der Dienstleistungen sieht die FINMA die Banken gut gerüstet. Die zur Grundversorgung der Schweiz gehörenden Zahlungsdienstleistungen könnten „dank digitaler Arbeitsmethoden unterbruchsfrei zur Verfügung“ gestellt werden. Auch bei teilweise geschlossenen Bankfilialen seien die Banken in der Lage, die Bankdienstleistungen für das Publikum aufrechtzuerhalten. hs

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