Finanzbranche leistet wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung

25. April 2022 14:36

Bern - Die Wertschöpfung der Schweizer Finanzbranche hat in den letzten Jahren weiter zugelegt. Im Aufwärtstrend stehen unter anderem Wertschriftenbestände und nachhaltige Investitionen. Die Zahl der Banken ging hingegen in den letzten Jahren zurück.

 

In den Jahren seit 2011 ist der Wertschöpfungsbeitrag der Finanz- und Versicherungsbranche von 64,4 Milliarden auf 66,9 Milliarden Franken gestiegen. Dies geht aus den aktuellen Kennzahlen des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) für den Finanzstandort Schweiz hervor. Zum Wertschöpfungsbeitrag 2021 trugen Finanzdienstleistungen mit 36,4 Milliarden und Versicherungsdienstleistungen mit 30,5 Milliarden Franken bei.

Das gesamte Bruttoinlandprodukt der Schweiz ist in den letzten zehn Jahren stärker als die Wertschöpfung am Finanzstandort gestiegen. Der Anteil des Finanzstandorts am Bruttoinlandprodukt fiel daher von 10,0 auf 9,0 Prozent zurück. Im internationalen Vergleich nimmt die Schweiz damit hinter Luxemburg und Singapur den dritten Platz ein.
Auch die Zahl der Finanzinstitute ging von 2010 bis 2020 von 320 auf 243 Banken zurück. Hier nennt das SIF einen anhaltenden Rückgang der Präsenz ausländisch beherrschter Banken in der Schweiz als Hintergrund. Er widerspiegele „die Folgen des Strukturwandels bei der Verwaltung ausländischer Vermögen“.

Die als Indikator für die verwalteten Vermögen insgesamt dienenden Wertschriftenbestände in Kundendepots legten zwischen 2019 und 2021 hingegen von 6,72 Billionen auf 7,90 Billionen Franken zu. Nachhaltige Investitionen machten dabei bereits 2020 über 1,5 Billionen Franken aus. Hier sei das Volumen innerhalb eines Jahres um 31 Prozent gestiegen, erläutert das SIF.

Eine gewaltige Steigerung der Aktivitäten machen die Analysten des SIF auch im Bereich Blockchain aus. Hier legte die Zahl der Firmen zwischen 2019 und 2021 von 842 auf 1128 zu. hs

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