FHNW sucht Einsatzfelder für soziale Roboter

21. Oktober 2019 14:27

Olten SO - Soziale Roboter sind bereits heute für die Bewältigung einfacher Aufgaben etwa als Unterhalter und Teamassistenten geeignet. Das zeigen Untersuchungen im Rahmen der strategischen Initiative FHNW Robo-Lab der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Menschenähnliche Roboter wie die von der französischen Firma Aldebaran Robotocs entwickelten Roboter Pepper und Nao können sich schon heute selbständig fortbewegen und Unterhaltungen führen. Mehrere Hochschulen der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) untersuchen nun um Rahmen der strategischen Initiative FHNW Robo-Lab, wo sie am sinnvollsten verwendet werden können. Dabei zeigt sich laut einer Mitteilung der FHNW, dass sie für einfache Aufgaben etwa bei der Unterhaltung von Zuschauern und zur Beantwortung einfacher Fragen schon heute eingesetzt werden können. 

Allerdings wiesen die Roboter noch Schwächen auf. So könnten sie sich nur eingeschränkt im Raum orientieren und bei Unterhaltungen Umgebungsgeräusche nur schwer ausblenden. Derzeit seien die Roboter daher vor allem als Assistenten innerhalb von Teams menschlicher Kollegen geeignet. 

Im Robo-Lab arbeiten die FHNW-Hochschulen für Angewandte Psychologie, für Wirtschaft, für Technik sowie die Pädagogische Hochschule zusammen. Zu den Projektpartnern aus der Wirtschaft gehören unter anderem die Avatarion Technology in Volketswil ZH, nivellmedical in Härkingen SO, das Kinderspital Aarau, die SBB sowie Swisslog. stk

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