Exportwirtschaft tauscht sich mit Parmelin aus

25. November 2021 11:37

Bern - Der fünfte Austausch zwischen Bundespräsident Guy Parmelin und der Schweizer Exportwirtschaft ist weitestgehend im Zeichen des Aufschwungs der vergangenen Monate gestanden. Doch kamen auch die akuten Lieferengpässe zur Sprache.

Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Exportwirtschaft haben sich am Mittwoch mit Guy Parmelin ausgetauscht. Dabei habe sich der Bundespräsident einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung zufolge erfreut über ihre zuletzt rekordhohen Zahlen gefreut. Besonders positiv sei, „dass das Exportwachstum auch gütermässig relativ breit abgestützt ist und sich geographisch nicht nur auf einige wenige Märkte konzentriert – dies ganz im Sinne der Schweizer Handelspolitik“. 

Die Exporteure hätten vorgebracht, dass ihnen die Beeinträchtigungen der globalen Handelsketten durch teils akute Lieferengpässe bei Vorprodukten ebenso Sorgen bereiten wie knappe Rohstoffe, Preissteigerungen und beschränkte Transportkapazitäten. Im kommenden Jahr seien die weltweite Corona-Krise, die Beziehungen zur EU und Fortschritte im Schweizer Freihandelsnetz für sie die wichtigsten Themen. 

Ausserdem betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 21 Wirtschaftsverbänden, Handelskammern, Switzerland Global Enterprise und der Schweizerischen Exportrisikoversicherung sowie der Staatssekretariate für Bildung und Wirtschaft die grosse Bedeutung einer Assoziierung der Schweiz an das EU-Forschungsprogramm Horizon Europe. Alternativ sei eine gleichwertige Lösung wichtig für die Schweizer Exportwirtschaft. mm 

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