ETH Zürich setzt vier Schwerpunkte

05. März 2021 09:17

Zürich - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat ihren Strategieplan vorgelegt. Demnach will sie sich in den kommenden vier Jahren auf vier Schwerpunkte fokussieren: Daten und Information, Gesundheit und Medizin, Materialien und Fertigungstechniken sowie Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Die ETH Zürich hat ihre Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Wissenstransfer für die nächsten vier Jahre festgelegt. Ihr Strategie- und Entwicklungsplan 2021-2024 umfasst vier Handlungsfelder: Daten und Information, Gesundheit und Medizin, Materialien und Fertigungstechniken sowie Verantwortung und Nachhaltigkeit. Laut einer Medienmitteilung drücken sie den Anspruch der ETH aus, Wohlstand und Wohlfahrt in der Schweiz mitzuprägen. Ausserdem wolle sich die Hochschule in Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren für den Erhalt der globalen Lebensgrundlagen einsetzen. 

Der aktuelle Entwicklungsplan sei das Resultat eines breit angelegten Prozesses mit Wirkrichtung von unten nach oben (bottom-up). Dazu hätten verschiedene Hochschulgruppen und Departemente beigetragen. Er beschreibe die Werte, die für die Arbeitskultur der ETH in Lehre und Forschung stehen: Exzellenz, Verantwortung, Vielfalt, Offenheit und Teamgeist.

Die Hochschulkultur werde aktuell im Rahmen des Projekts rETHink weiter diskutiert und konkretisiert. Damit „schaffen wir die Voraussetzungen, damit die Hochschule auch in den kommenden 20 Jahren weltweit kompetitiv bleibt und ihre Angehörigen Spitzenleistungen für Wissenschaft und Gesellschaft erbringen können“, wird ETH-Präsident Joël Mesot in der Mitteilung zitiert.

Gerade die Pandemie habe gezeigt, wie zentral wissenschaftliche Kompetenz sei. Doch diese komme nicht von heute auf morgen. „Vielmehr ist sie das Resultat einer jahrzehntelangen Entwicklung, die auch eine weitsichtige Planung voraussetzt.“ mm

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