ETH bekommt zwei neue Vizepräsidentinnen

25. September 2020 12:39

Zürich - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) will ihre Stellung bei Personalentwicklung und Wissenstransfer stärken. Dafür wird die Schulleitung um zwei Vizepräsidentinnen für diese Bereiche verstärkt.

Vor dem Hintergrund des starken Wachstums der ETH in den vergangenen Jahren hatte ETH-Präsident Joël Mesot bereits im vergangenen Jahr das Projekt rETHink initiiert. In sechs Teilprojekten sollen hier die Weichen für die organisatorische Weiterentwicklung der Hochschule gestellt werden. Mit der Ernennung von zwei neuen Vizepräsidentinnen sei nun „ein wichtiger Meilenstein“ im Projekt erreicht, informiert die ETH in einer Mitteilung.

Dabei hatte der ETH-Rat zum einen Julia Dannath-Schuh zur neuen Vizepräsidentin für Personalentwicklung und Leadership ernannt. Die Psychologin mit Doktorabschluss arbeite in diesem Bereich seit zwölf Jahren für Organisationen in der Schweiz und im Ausland, wird in der Mitteilung erläutert. „Seit meinem Amtsantritt ist es mir ein Anliegen, die Personalentwicklung auf allen Ebenen zu stärken und die Führungskultur weiterzuentwickeln“, wird Mesot dort zitiert. „Ich bin überzeugt, dass wir diesem Ziel mit der Schaffung eines neuen Schulleitungsbereichs und der Ernennung von Julia Dannath-Schuh zur Vizepräsidentin einen grossen Schritt näherkommen.“

Zum anderen wurde Vanessa Wood zur Vizepräsidentin für Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen ernannt. Die ETH-Professorin am Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik hat sich laut eigener Aussage schon immer für die Verbindung von Forschung und Wissenschaft interessiert.  „Angesichts des raschen technologischen Wandels ist es zentral, dass die Forschungsergebnisse aus den Laboren der ETH ihren Weg in die Wirtschaft und Gesellschaft finden“, meint Mesot. „Ich bin sicher, dass Vanessa Wood den Wissenstransfer unserer Hochschule stärken und ausbauen wird.“ hs

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