EsoCap überzeugt Investoren

25. November 2021 12:31

Basel - Die Basler Biotechfirma EsoCap hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Durch die Mittel der bestehenden und neuen Investoren soll eine klinische Phase II-Studie für eine Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre vorangetrieben werden.

EsoCap entwickelt Behandlungsformen von Krankheiten am oberen Verdauungstrakt, zu dem auch die Speiseröhre gehört. Nun wird das Basler Biotechunternehmen eine klinische Phase II-Studie für eine Behandlung gegen die Eosinophile Ösophagitis, eine chronische Entzündung der Speiseröhre, vorantreiben, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dazu nutzt es frische Mittel aus einer Finanzierungsrunde, die vom Kanton Basel-Stadt initiiert wurde.

Der Kanton hatte eine entsprechende Initiative gestartet, um Firmen während der Corona-Pandemie zu unterstützen. EsoCap hatte sich als Teilnehmer dafür beworben und ist auch akzeptiert wurden. An der Finanzierungsrunde haben sich dann bestehende sowie neue Investoren beteiligt. „Wir sind stolz, das Vertrauen des Kantons Basel-Stadt und privater Investoren zu haben“, wird Isabelle Racamier in der Mitteilung zitiert, CEO von EsoCap.

Medikamente gegen Krankheiten der Speiseröhre können nur wenige Sekunden lokal ihre Wirkung entfalten, wenn sie sich vom Mund durch die Speiseröhre in den Magen bewegen. EsoCap will daher die Verabreichung verbessern. Die dafür entwickelte Plattform soll nicht nur bei der Eosinophilen Ösophagitis helfen, sondern auch bei Krankheiten wie Barrett-Ösophagus oder dem Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Hier würde es einen hohen Bedarf an entsprechenden Behandlungen geben, heisst es von Racamier. Der führende Produktkandidat von EsoCap, ESO-101, hat von der amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration bereits den Status als Orphan Drug erhalten, also einer Behandlungsmöglichkeit für seltene Krankheiten. jh

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