Empa schliesst Partnerschaft in Kanada

15. Oktober 2021 13:23

Dübendorf ZH/Vancouver - Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) geht eine Partnerschaft mit dem BioProducts Institute der Universität von British Columbia ein. Im Zentrum der Kooperation stehen Entwicklungen auf dem Gebiet von biobasierten Lösungen.

Die Empa und das BioProducts Institute (BPI) der Universität von British Columbia haben eine Kooperationsvereinbarung beschlossen. Gemeinsam wollen sie Entwicklungen auf dem Gebiet der biobasierten Lösungen vorantreiben, wie es in einer Mitteilung heisst. Dafür wollen sie Wissen austauschen, gemeinsam an Konferenzen teilnehmen und sich gegenseitig Zugang zur Forschungsinfrastruktur verschaffen. Ausserdem sollen bilaterale Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt werden. Im Mai 2022 soll es eine erste gemeinsame Konferenz in der Schweiz geben.

Die Empa wird der Mitteilung zufolge auch der Boreal Alliance beitreten. Dabei handelt es sich um eine transnationale Initiative, um die Forschung der Länder entlang des borealen Gürtels zu bündeln. Sie wurde vom BPI mitgegründet und soll die nachhaltige Entwicklung in Bezug auf Wälder fördern.

„Mit der Allianz, die mit der Schweiz, Finnland und Schweden gebildet wird, schaffen wir das grösste Forschungscluster im Bereich der forstbasierten Bioökonomie. Unser geplantes Programm wird Anreize für Interaktionen und Innovationen schaffen, um neue Wege für die Verwertung von Biomasse in Bioprodukten der nächsten Generation zu eröffnen“, so Orlando Rojas, wissenschaftlicher Direktor des BPI. ssp

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