EFTA-Minister diskutieren Zukunft des Freihandels

20. Juni 2022 09:40

Borgarnes - Vertreterinnen und Vertreter der EFTA-Länder tauschen sich am 20. Juni in Island über die Zukunftsperspektiven der Freihandelspolitik ihrer Länder aus. Weitere Themen der Ministerkonferenz sind ausserdem die jeweiligen Beziehungen zur EU und die militärische Aggression Russlands in der Ukraine.

Die Staatssekretärin für Wirtschaft, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, nimmt am 20. Juni an der Ministerkonferenz der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) im isländischen Borgarnes teil. Dabei wird sie sich mit den Ministerinnen von Island und Liechtenstein sowie dem Minister Norwegens über die laufenden Arbeiten und die Zukunftsperspektiven der Freihandelspolitik der EFTA-Staaten austauschen. Das teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft mit.

Im Fokus steht auch die nachhaltige Entwicklung und eine Verbesserung der Transparenz. In diesem Zusammenhang wollen die EFTA-Staaten insbesondere besprechen, ob sich Vorabstudien zur Nachhaltigkeit in Zukunft gemeinsam durchführen lassen.

Zudem wollen die Teilnehmenden die Gelegenheit wahrnehmen, über die Beziehungen zwischen den EFTA-Staaten und ihr jeweiliges Verhältnis zur EU zu sprechen. Thema wird auch die militärische Aggression Russlands in der Ukraine sein, die ein Partnerland der EFTA ist.

Mit den Regierungsvertretenden von Moldova und Thailand wollen die Ministerinnen und der Minister der EFTA eine gemeinsame Erklärung zum Stand ihrer Freihandelsgespräche veröffentlichen beziehungsweise die Wiederaufnahme entsprechender Verhandlungen ankündigen. Mit dem Kosovo werden entsprechende Verhandlungen offiziell begonnen. mm

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