Economiesuisse und Swissmem begrüssen Hilfspaket

23. März 2020 15:09

Zürich - Economiesuisse und Swissmem unterstützen die Sofortmassnahmen für Wirtschaftstreibende, die der Bund beschlossen hat. Nach Ansicht der beiden Wirtschaftsverbände stellen sie eine angemessene Antwort auf die Herausforderungen der Pandemie dar. Auch der Verzicht auf eine Ausgangssperre sei wichtig.

Economiesuisse stimmt den vom Bund am Freitag beschlossenen Hilfsmassnahmen zu. Das erklärt der Dachverband der Schweizer Wirtschaft in einer Medienmitteilung. Ähnlich äusserte sich der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, Swissmem, in einer gesonderten Erklärung.

Der vereinfachte Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen, administrative Erleichterungen und die Ausweitung der Kurzarbeitsbeschäftigung seien die richtigen Massnahmen zur richtigen Zeit. Auch dass der Kreis der Empfangsberechtigten etwa um Selbständigerwerbende, Temporärangestellte, Lernende und inhabergeführte Unternehmen erweitert wird, beurteilen beide Verbände als positiv. 

Die Aussage des Bundesrats, „dass die Industrie weiterarbeiten kann und soll“, sei ein wichtiges Bekenntnis, so Swissmem. „Diese Aussage muss täglich und gerade gegenüber den Kantonen wiederholt werden“, wird der Verbandspräsident Hans Hess zitiert.

Für ebenso wichtig halten beide Organisationen den Entscheid des Bundesrats, auf eine totale Ausgangssperre zu verzichten. Die Wirtschaft dürfe nicht zum absoluten Stillstand kommen. Nur so könne die Schweiz nach der Krise rasch wieder zur Normalität zurückkehren und bis zu diesem Zeitpunkt Arbeitsstellen und Löhne sichern.

„Wichtig ist schliesslich, dass sich die Landesregierung rasch mit der konkreten Planung für die Rückkehr zur Normalität nach dem 19. April 2020 befasst“, heisst es in der Medienmitteilung von economiesuisse. „Nur so lassen sich weitere wirtschaftliche Schäden in Grenzen halten.“ mm

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