E-ID von Behörden wäre weitgehend akzeptiert

04. Mai 2021 13:06

Bern - Die Schweizer Bevölkerung fühlt sich bei der Nutzung des Internets weitgehend sicher, zeigt eine Umfrage von Suissedigital. Bei einer elektronischen Identität (E-ID), welche durch die Behörden bereitgestellt würde, würde sich die Mehrheit kaum Sorgen machen.

Der Wirtschaftsverband Suissedigital hat eine Umfrage zum Thema Sicherheit im Cyberraum durchgeführt. Dafür hat er 2050 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt. Die Umfrage läuft auch jetzt noch weiter.

Bisherige Ergebnisse zeigen, dass sich Bevölkerung bei der Nutzung des Internets „im Allgemeinen weitgehend sicher fühlt“, hält der Verband in einer Mitteilung fest. Sie sorgen sich allerdings um spezifische Gefahren. Rund 64 Prozent der Befragten sind sehr besorgt, dass ihre Daten durch internationale Unternehmen genutzt werden könnten. Zu weiteren grossen Sorgen gehören Phishing (62 Prozent), Identitäts-Diebstahl und -Missbrauch (60 Prozent), Hackerangriffe (58 Prozent) und der Diebstahl von persönlichen, sensiblen Daten (53 Prozent).

Dagegen sind nur 29 Prozent der Befragten sehr besorgt, durch die Schweizer Behörden überwacht zu werden. So würden sich 69 Prozent der Befragten hinsichtlich der Bereitstellung einer E-ID durch die Behörden keine oder kaum Sorgen machen. Anders ist das Bild bei der Bereitstellung einer E-ID durch private Anbieter. Bei so einer Lösung wären 55 Prozent der Befragten „sehr besorgt“. ssp

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