DIN plant Normen für die Kreislaufwirtschaft

22. September 2021 13:04

Berlin - Die deutsche Normungsorganisation DIN will den Übergang zur Kreislaufwirtschaft mit Normen und Standards unterstützen. Dafür hat sie mit dem deutschen Umweltministerium und weiteren Organisationen einen Fahrplan vorgelegt. Experten des zirkulären Wirtschaftens sind aufgerufen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Der Trend geht in Richtung Kreislaufwirtschaft. Laut dem Deutschen Institut für Normung (DIN) können Normen und Standards für die gesamte Wertschöpfung bei dieser Umstellung helfen. Die deutsche Normungsorganisation nimmt dafür die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick. Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium hat sie die Deutsche Normungsroadmap Circular Economy auf den Weg gebracht. Daran beteiligt sind auch die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik VDE getragene Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik DKE und der Verein Deutscher Ingenieure VDI.

Der Fahrplan soll Experten und Marktteilnehmern der Kreislaufwirtschaft einen Überblick über die bestehenden Normen in diesem Bereich geben, Anforderungen und Herausforderungen beschreiben sowie konkreten Handlungsbedarf für Normen und Standards identifizieren. Ziel ist gemäss DIN eine klare Kommunikation zwischen Marktteilnehmern. Normen und Standards sollen dazu beitragen, Terminologie und Schnittstellen zu vereinheitlichen.  

Interessierte Fachleute können sich auf der DIN-Seite registrieren. Eine digitale Auftaktveranstaltung ist für den 21. Oktober geplant. Ende 2022 soll die Roadmap für sieben Bereiche veröffentlicht werden: Elektrotechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik, Batterien, Verpackungen, Kunststoffe, Textilien, Bauwerke und Kommunen sowie Digitalisierung, Geschäftsmodelle und Management. hg

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