Freuen sich über die blauen Sitzbänke im Stadtzentrum von Dietikon: Stadtförster Felix Holenstein, Infrastrukturvorstand Lucas Neff, Stadtpräsident Roger Bachmann, Infrastrukturabteilungsleiter und Ideenlieferant Stephan Kündig (von links). Bild: Adrian Ebenberger, Standortförderer Dietikon

Dietikon belebt seine Innenstadt

30. Juni 2020 14:27

Dietikon - Mit dem Projekt „Die lange Bank“ will die Stadt Dietikon die Attraktivität des Zentrums erhöhen. Zudem will sie Bürgern Anlass und Gelegenheit zum Verweilen geben und damit nicht zuletzt den Einzelhandel stärken.

Im Stadtzentrum von Dietikon werden jetzt lange blaue Sitzbänke mit teils lustigen, teils nachdenklichen aufgemalten Sprüchen aufgestellt. „Glück beginnt, wo man die Zeit vergisst“, „Tu mal nicht, was du musst“ oder „Flirtbalken“ steht in grossen Buchstaben auf den 18 Bänken, die mit der Lockerung des Versammlungsverbotes nach gut zwei Monaten Wartezeit jetzt aufgestellt werden.

Dahinter steckt laut Medienmitteilung der Stadt Dietikon mehr als nur ein Gedanke zur Stadtverschönerung. Das Projekt „Die lange Bank“ ist Teil der Initiative „Mitenand für Dietike“. Ziel der Aktionen ist es, ist es, während des Baus der Limmattal­bahn die Gewerbetreibenden mit Ideen zu unterstützen und das Stadtzentrum zu beleben.

Stadtpräsident Roger Bachmann nahm an der Einweihung der Sitzbänke teil. „Wir wollen eine lebendige Stadt, dazu müssen wir Orte schaffen, wo sich die Menschen treffen und verweilen können, was letztlich auch dem örtlichen Gewerbe zu Gute kommen wird“, erklärte Bachmann. Ihn freue besonders, dass die Idee von einem Mitarbeitenden der Stadt Dietikon stamme. Das Projekt wurde massgeblich von Stadtförster Felix Holenstein unterstützt. Die 18 Baumstämme mit einem Durchmesser von mindestens 50 Zentimetern und Längen von 4 bis 5 Metern stammen aus dem Dietiker Wald und wurden von der Holzkorporation Dietikon gesponsert.

Stephan Kündig, Leiter Infrastrukturabteilung, erklärt zur „langen Bank“: „Die farbenfrohen Bänke sollen dazu einladen, sich hinzusetzten, über das Leben zu sinnieren und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Ich bin überzeugt, man findet dabei trotz Baustellengrau und Baggerlärm unentdeckte Kleinode in Dietikon - direkt vor unserer Haustüre.“ gba

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