Deutsche Studie stützt Aargauer Planungen bei Rheinübergängen

27. Mai 2022 14:59

Aarau - Das Regierungspräsidium Freiburg im Breisgau hat eine Verkehrsstudie für die Grenzregion Hochrhein-Bodensee erarbeiten lassen. Sie unterstützt entsprechende Planungen des Kantons Aargau. Er will unter andrem Parkraum für Lastwagen an den Übergängen Rheinfelden und Koblenz AG schaffen.

Der Kanton Aargau und das Bundesland Baden-Würtemberg haben bereits im September 2020 vereinbart, gemeinsam an der Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen der Grenzregion Hochrhein-Bodensee zu arbeiten. In diesem Zusammenhang hat das Regierungspräsidium von Freiburg im Breisgau nun eine Studie mit Fokus auf den grenzüberschreitenden Strassengüterverkehr vorgestellt, informiert die Staatskanzlei des Kantons Aargau in einer Mitteilung. „Die Studie ist ein zusätzlicher wertvoller Beitrag und bestätigt die Überlegungen des Kantons sowie unsere bereits laufenden langfristigen Raum-, Siedlungs- und Mobilitätsplanungen in dieser Region“, wird Regierungsrat Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), in der Mitteilung zitiert. 

Konkret spricht die „Verkehrsstudie Hochrhein-Bodensee“ zwei den Kanton Aargau direkt betreffende Themen an. Dies sind zum einen die Rheinquerungen. Entsprechende Planungen des Kantons für einen neuen Übergang in Sisseln und den Ersatz der Brücke in Koblenz AG sind derzeit im kantonalen Richtplan auf der untersten Stufe Vororientierung eingetragen. Zum anderen plant der Kanton die Schaffung von Parkraum für Lastwagen an den verzollenden Rheinübergängen in Rheinfelden und Koblenz. Damit soll der Stau von der Strasse auf den Parkplatz verlegt und die Kapazität der Strassenabschnitte besser genutzt werden, heisst es in der Mitteilung. hs

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