DeepCode erhält hohe Anschubfinanzierung

07. August 2019 10:51

Zürich - Das Schweizer Start-up DeepCode hat 3,92 Millionen Franken zusätzlicher Anschubfinanzierung erhalten. Damit will die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich weiter wachsen.

In einer zweiten Investitionsrunde konnte sich das Züricher Start-up DeepCode 3,92 Millionen Schweizer Franken sichern. Sie wurde vom Berliner Risikokapitalanleger Earlybird angeführt. Im vergangenen Jahr hatte die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) bereits eine Anschubfinanzierung in Höhe von 1,1 Millionen Franken erhalten. Wie die Internetseite startupticker.ch berichtet, wird es die zusätzliche Summe dem Jungunternehmen ermöglichen, weitere Integrationen und Programmiersprachen einzubinden. 

DeepCode hat basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) eine Technologie erarbeitet, die Entwicklern auf KI-Basis Vorschläge macht. Dieser Software-Assistent soll dabei helfen, Probleme in der jeweiligen Codebasis zu finden und zu lösen. Die Software sei imstande, mehr kritische Bugs und Schwachstellen zu identifizieren als andere Werkzeuge. Für Teams bis zu 30 Mitgliedern, Bildungseinrichtungen und Open Source-Nutzer ist sie gratis zugänglich.

„Das Team hat ein tiefes Verständnis von Code-Optimierung und nutzt Künstliche Intelligenz für den nächsten Durchbruch in der Software-Entwicklung“, sagt der Partner und Mitbegründer von Earlybird, Christian Nagel.

„Wir schätzen es sehr, dass unsere Investoren die Möglichkeiten der KI und des Maschinenlernens in der Software-Entwicklung wirklich verstehen“, wird Boris Paskalev, CEO und DeepCode-Mitbegründer, zitiert. „Das Wissen aus Open Source-Software hilft Entwicklern, saubere und sichere Codes zu schreiben – und das in einem Bruchteil der Zeit, die normalerweise notwendig wäre.“ mm

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