Credit Suisse gliedert Investmentmanager für Energie aus

19. November 2020 11:33

Zürich - Credit Suisse stellt ihren Geschäftsbereich Energy Infrastructure Partners auf eigene Füsse. Der zum Asset Management der Grossbank gehörende Geschäftsbereich wird zukünftig als unabhängiger Investmentmanager agieren. Eine eigene FINMA-Lizenz ist bereits beantragt.

Der im Asset Management von Credit Suisse angesiedelte Geschäftsbereich Energie Infrastructure Partners (EIP) werde künftig unter diesem Namen als unabhängiger Investmentmanager agieren, informiert die Zürcher Grossbank in einer Mitteilung. Ihr zufolge soll die Ausgliederung es EIP ermöglichen, aus der Energiewende resultierende Wachstumspotenziale zu erschliessen. Die Grossbank bleibe EIP als Partnerin erhalten, erläutert Credit Suisse.

„Als unabhängiger Investmentmanager sind wir strategisch ausgezeichnet positioniert, um für unsere Kunden Investitionsmöglichkeiten im Infrastrukturbereich voll auszuschöpfen“, wird Roland Dörig, Mitgründer von EIP, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge hat die Ausgliederung bereits eine bedingte Lizenz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) erhalten. Nach Prüfung aller Bedingungen werde diese rechtskräftig, schreibt Credit Suisse.

Der in die Unabhängigkeit entlassene Investmentmanager verwaltet derzeit inklusive Kapitalzusagen über mehr als 3 Milliarden Franken von Anlegern aus der Schweiz, Europa und Asien. Zum Portfolio von EIP gehört die Anlagegruppe CSA Energie-Infrastruktur Schweiz. Hier sind derzeit 1,7 Milliarden Franken in Schweizer Infrastruktur investiert. hs

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