Chef von Schweiz Tourismus ist optimistisch für Skisaison

07. September 2020 12:15

Zürich - Der Geschäftstourismus wird das Niveau von vor der Corona-Krise wahrscheinlich nicht wieder erreichen, meint Martin Nydegger, Chef von Schweiz Tourismus. Für die Skigebiete ist er optimistisch. Der Wegfall vieler ausländischer Touristen in der Wintersaison werde aber spürbar sein.

Die Corona-Pandemie dürfte den Tourismus langfristig verändern. „Es ist unwahrscheinlich, dass der Geschäftstourismus je wieder das Niveau von vor Corona erreicht“, sagt Martin Nydegger, Chef von Schweiz Tourismus, in einem Interview mit der „SonntagsZeitung“.

Was den Freizeittourismus angeht, gibt es für Städte für die Herbst- und Wintersaison „bedauerlicherweise keinen Grund zu Optimismus“, so Nydegger. Für das Mittelland und das Tessin seien die Aussichten ebenfalls nicht gut. Dagegen dürften Bergorte mit starken Skigebieten auf einen guten Winter hoffen –  zumindest, wenn keine neue Einschränkungen nötig sein werden.

Skigebiete, die früher viele ausländische Gäste gehabt haben, werden zwar nicht das Niveau von 2019 erreichen, meint Nydegger. Wie schon im Sommer werden Schweizer Gäste den Ausfall der ausländischen Gäste auch im Winter nicht wettmachen können. „Aber ich bin optimistisch, dass wir eine ordentliche, gute Wintersaison haben werden“, betont er.

Viele Schweizer Destinationen, die bisher stark auf Touristen aus Asien gesetzt haben, müssen sich laut Nydegger an die neue Situation anpassen. Es seien an diesen Orten Betriebe vorhanden, „die noch Luft nach oben haben“. „Unser Ziel muss sein, auch die Schweizer glücklich zu machen“, betont er. Als ein Erfolgsbeispiel hebt er die Jungfraubahnen hervor. ssp

Aktuelles im Firmenwiki