Bund setzt auf Zug statt Flug

11. Juni 2020 12:23

Bern - Mitarbeitende der Bundesverwaltung müssen künftig mehr Zug fahren. Mit seinem „Aktionsplan Flugreisen“ will der Bundesrat den CO2-Ausstoss bei Dienstreisen seines Personals um ein Drittel senken.

Der CO2-Ausstoss von Flugreisen der Bundesverwaltung soll bis 2030 um 30 Prozent reduziert werden. Deshalb weist der Bundesrat in seinem „Aktionsplan Flugreisen“ die Mitarbeitenden an, künftig häufiger die Bahn zu benutzen. Dieser Aktionsplan ist Teil des Klimapakets der Bundesverwaltung. Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) setzt die Beschlüsse nun im Bundespersonalrecht um. 

Die Anpassungen der Regeln für Dienstreisen treten laut einer Medienmitteilung am 1. Juli 2020 in Kraft. Demnach müssen Mitarbeitende der Bundesverwaltung bei einer Reisezeit von bis zu sechs Stunden mit dem Zug fahren. Auch bei einer längeren Reisedauer muss die Bahn gewählt werden, wenn die Anreise mit dem Zug kürzer ist als mit dem Flugzeug. Dabei gilt die effektive Reisezeit vom Ausgangsort der Dienstreise bis zu ihrem Ziel.

Zudem fliegt das Personal ab dem 1. Juli grundsätzlich mit dem kostengünstigsten Arrangement in der Economy-Klasse. Nur bei längeren Flugreisen ab neun Stunden kann ein Flug in der Business-Klasse bewilligt werden. mm

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