Bund genehmigt höhere Lärmgebühren

07. Juni 2019 13:20

Zürich - Ab September müssen Fluggesellschaften, die am Flughafen Zürich starten oder landen, höhere Lärmgebühren zahlen. Der Bund hat das Lärmgebührenmodell des Flughafens Zürich genehmigt. Die Fluggesellschaft SWISS erhält einen Rabatt.

Der Flughafen Zürich will die Bevölkerung besser vor Lärm schützen. Er hat entsprechend einen Antrag für höhere Lärmgebühren in den Tagesrand- und Nachtstunden gestellt. Diese hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) nun genehmigt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit der neuen Regelung will der Flughafen nach eigenen Angaben Fluggesellschaften dazu motivieren, Flüge zeitlich anders einzuteilen oder leisere Maschinen einzusetzen.

Die Fluggesellschaft SWISS erhält allerdings „als Betreiberin des Drehkreuzes Zürich“ einen Rabatt für Flüge, die für diese Drehkreuz-Funktion wichtig sind, wie das BAZL in seiner Mitteilung ausführt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass keine Wettbewerbsnachteile entstehen.

Die Einnahmen aus den Lärmgebühren fliessen in den Airport Zurich Noise Fund (AZNF). Dieser deckt unter anderem Kosten, die im Zusammenhang mit Fluglärm entstehen. ssp

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