Bund fördert vier Projekte zur Energieforschung

18. Februar 2021 12:46

Bern - Die Jury hat über das Resultat der ersten Ausschreibung für das neue Energieforschungsprogramm SWEET des Bundes entschieden. Die vier ausgewählten Konsortien arbeiten in den nächsten sechs bis acht Jahren an Projekten, die den Übergang zu erneuerbaren Energien ebnen sollen.

Der Bund hat die Sieger für die vier Forschungsprojekte im Rahmen des neuen Energieforschungsprogramms SWEET bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um Forschungskonsortien aus jeweils sechs bis elf Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Für die vier ausgeschriebenen Forschungsaufgaben (Research Challenges) haben sich laut einer Medienmitteilung insgesamt 13 Konsortialprojekte beworben. Die vier jeweils erstplatzierten haben den Zuschlag erhalten. Jedes der Projekte wird von einer sogenannten Host Institution angeführt. 

Die „Research Challenge 1: Verbesserung der Effizienz von erneuerbaren Energiesystemen durch Flexibilität und Sektorkopplung“ steht unter der Leitung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Das Gesamtbudget ihres Projekts PATHFNDR – Pathways to an efficient future energy system through flexibility and sector coupling beläuft sich auf 22,2 Millionen Franken. 8 Millionen davon finanziert SWEET.

Die „Research Challenge 2: Integration der dezentralen Versorgung mit erneuerbarer Energie in das schweizerische Energiesystem“ hat ihren Sitz an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Für ihr Forschungsprojekt EDGE – Enabling Decentralized renewable generation in the Swiss cities, midlands and the Alps hat sie 21,2 Millionen Franken veranschlagt. 8 Millionen davon übernimmt SWEET.

Die „Research Challenge 3: Einsatz erneuerbarer Energien für Heizung und Kühlung“ ist an der Universität Genf angesiedelt. Die Gesamtkosten für ihr Projekt DeCarbCH werden sich auf 17,5 Millionen belaufen. 8 Millionen davon werden aus dem SWEET-Budget bezahlt.

Die „Research Challenge 4: Nachhaltigkeit im Zentrum eines widerstandsfähigen Schweizer Energiesystems“ wird vom Paul Scherrer Institut koordiniert. Sein Projekt namens SURE – Sustainable and resilient energy for Switzerland hat ein Gesamtbudget von 9,1 Millionen Franken. 6 Millionen davon übernimmt SWEET. mm

 

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