Beschäftigungsaussichten bleiben schwach

26. November 2020 12:09

Neuenburg - Die Beschäftigung in der Schweiz fiel im dritten Quartal 2020 weiterhin geringer als im Vorjahresquartal aus. Im Vergleich zum zweiten Quartal gingen die Zahlen jedoch leicht nach oben. Die Beschäftigungsaussichten bleiben aber negativ. Dies hat das Bundesamt für Statistik ermittelt.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge wurden im dritten Quartal 2020 im sekundären und tertiären Sektor der Schweiz insgesamt 5,138 Millionen Beschäftigte gezählt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 legten die Beschäftigtenzahlen jedoch um 0,5 Prozent zu. Die Zahl der offenen Stellen lag um 15,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Den Analysten des BFS zufolge mussten im Berichtsquartal fast alle Grossregionen einen Rückgang der Beschäftigten hinnehmen. Lediglich der Grossraum Zürich habe im Jahresvergleich ein Wachstum der Beschäftigten um 0,8 Prozent vorlegen können, heisst es in der Mitteilung. Mit einem Minus von 1,5 Prozent gingen die Stellen am stärksten im Tessin zurück.

Für das laufende Quartal blieben die Beschäftigungsaussichten weiterhin negativ, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Ihren Erhebungen zufolge ging der entsprechende Indikator im Jahresvergleich um 2,3 Prozent auf den Stand von 1,01 Punkten zurück. Unternehmen, die ihren Personalbestand derzeit unverändert halten wollen, hatten in den Befragungen des BFS knapp drei Viertel der Gesamtbeschäftigung repräsentiert. Ein Beschäftigungsabbau wird von einem 6,8 Prozent der Beschäftigten repräsentierenden Anteil geplant. Der entsprechende Wert der Unternehmen mit Expansionsplänen lag bei 8,3 Prozent. hs

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