Basler Geothermieprojekt erhält Erkundungsbeitrag

13. Januar 2020 12:32

Riehen BS - Die Wärmeverbund Riehen AG will die Möglichkeiten für eine stärkere Nutzung des Riehener Geothermiereservoirs ausloten. Dazu soll zunächst die Ausdehnung des baselstädtischen Reservoirs ausgelotet werden. Der Bund unterstützt das Projekt mit einem Erkundungsbeitrag.

Sollten die Ergebnisse der geophysikalischen Messungen positiv sein, würden im Anschluss Bohrungen vorgenommen, informiert das Bundesamt für Energie (BFE) in der entsprechenden Mitteilung. Bei den Erkundungen soll die Ausdehnung des bereits seit 1994 genutzten Geothermiereservoirs in rund 1500 Meter Tiefe bestimmt werden. Derzeit werden von der Wärmeverbund Riehen AG bereits über 8000 Einwohner der Region mit Wärmeenergie versorgt. Im Erfolgsfall könnten neue Bohrungen die geothermische Energiemenge verdoppeln, erläutert das BFE. Damit würden jährlich weitere rund 6000 Tonnen CO2 vermieden.

Der von der Wärmeverbund Riehen AG gestellte Antrag für einen Erkundungsbeitrag sei von einer vom BFE mandatierten Expertengruppe detailliert geprüft worden, schreibt das BFE. Sie habe der Wärmeverbund Riehen AG „eine systematische Projektplanung“ und die Bereitschaft bescheinigt, „dank innovativer Methoden die Prospektion kostengünstiger durchzuführen“. Das BFE wird das Geothermieprojekt daher mit einem Erkundungsbeitrag in Gesamthöhe von 1,2 Millionen Franken unterstützen. Die Gelder sollen „schrittweise in Abhängigkeit des Fortschreitens des Projekts“ ausgezahlt werden, informiert das BFE. hs

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