Basel-Stadt weitet Förderung von Innovation aus

18. Januar 2024 11:49

Basel - Der Kanton Basel-Stadt erhöht seine Innovationsförderung bis 2030 auf insgesamt 67 Millionen Franken. Zu den bestehenden Programmen wie BaseLaunch und DayOne kommen neu unter anderem BaselCircular und FoodHealth hinzu.

Der Kanton Basel-Stadt erhöht seine Innovationsförderung für die Jahre bis 2030 um 42,5 Millionen auf 67,3 Millionen Franken. Das hat der Grosse Rat am 17. Januar beschlossen. Mit dem Beschluss will der Kanton fünf Programme weiterhin und vier zusätzlich unterstützen. Die Programme verteilen sich auf die drei Innovationsfelder Innovation in Life Sciences, Nachhaltige Wirtschaft und Digitale Transformation.

Bereits bisher finanziert der Kanton die Programme BaseLaunch zur Förderung von Biotech-Neugründungen und DayOne für die lokale Innovation im Schnittfeld von Life Sciences und Digital Health. Ebenfalls soll das Programm HealthTechParks für die Förderung kostengünstiger Infrastruktur für Jungunternehmen wie etwa Labore, die Kongressförderung und die Mietzinserleichterungen für Jungunternehmen weitergeführt werden.

Neu will der Kanton unter anderem das Programm BaselCircular zur Förderung der Kreislaufwirtschaft lancieren. Dafür stehen bis 2030 insgesamt 9 Millionen Franken zur Verfügung. Der Stadtkanton will die lokale Produktion und Wertschöpfung stärken und dabei auch innovative Ideen bestehender Unternehmen und Start-ups fördern. Er strebt damit eine Pionierrolle in der Schweiz an.

Das neue Programm FoodHealth will mit der Förderung von Agri- und Foodtech zur Diversifizierung der Life Sciences beitragen. Dabei soll auch mit den Nachbarkantonen zusammengearbeitet werden. Basel2037 fördert Massnahmen der Wirtschaft, mit denen das Ziel von Netto Null bis 2037 erreicht werden soll. BaselTech soll die Digitalbranche im Kanton fördern.

Kaspar Sutter begrüsst den Entscheid des kantonalen Parlaments. „Um auch künftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort zu bleiben, richten wir unsere Standortförderung auf Innovation aus“, schreibt der zuständige Regierungsrat auf LinkedIn. ce/stk

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