Bankkunden wissen wenig über grüne Finanzprodukte

21. Februar 2020 12:34

Zürich - Laut einer Umfrage von BearingPoint ist die Wechselbereitschaft der Schweizerinnen und Schweizer zu einer nachhaltigen Bank hoch. Allerdings hat die Mehrheit keine Kenntnis über nachhaltige Produkte ihrer Hausbank. Daraus ergibt sich grosses Marketingpotenzial.

Bankkundinnen und -kunden in der Schweiz ist das Thema ökologische Nachhaltigkeit wichtig. Es beeinflusst ihre Investitionsentscheidungen. Vor allem die unter 44-Jährigen wären offen für einen Bankenwechsel, wenn das Profil einer Bank erkennbar nachhaltig ist. Voraussetzung wäre jedoch, dass sich die Konditionen nicht verschlechtern. Gleichzeitig weiss jedoch ein Grossteil nicht, ob die eigene Bank ökologisch nachhaltige Produkte anbietet. Auf diese Informationslücke weist eine neue YouGov-Umfrage hin. Sie wurde im Auftrag der Unternehmensberatung BearingPoint in der Schweiz, Deutschland und Österreich durchgeführt.

Aus diesem hohen Informationsdefizit ihrer Privatkunden ergebe sich ein grosses Potenzial für Banken, so eine Medienmitteilung. Für Marco Kundert, Partner Banking & Capital Markets bei BearingPoint, ergibt sich aus dieser Umfrage eine klare Empfehlung an die Banken. Sie „könnten sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten, indem sie insbesondere ihre jüngeren Kunden proaktiv über nachhaltige Produkte der Bank informieren“. Thomas Steiner, globaler Leiter Banking und Capital Markets, ergänzt: „Ausführliches Informationsmaterial zum Thema Nachhaltigkeit und die Bewerbung von grünen Finanzprodukten sind eine gute Investition in das Neukundengeschäft.“ mm

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