Bärner Platte kocht gegen Verschwendung an

17. September 2021 09:07

Bern - Kursaal Bern, SHIFT Switzerland und der Impact Hub Bern haben ein Menü zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung entwickelt. Die Bärner Platte wurde an einem Dinner-Workshop im Kursaal Bern präsentiert. Sie will kreislauffähige Innovationen auch in die Küche bringen.

Die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung kann gut schmecken. Das hat die Bärner Platte gezeigt, die am Dienstag in einem Dinner-Workshop im Kursaal Bern präsentiert wurde. Der Workshop stand unter dem Motto „brutal lokal“. Die Zutaten stammten sämtlich aus der Region, teilweise wurden Reste vom Vortag einbezogen. Dabei wurden auch Reste aus der Zubereitung des Menüs mit einbezogen.

Für die Vorspeise wurden Karotten auf dreierlei Weise zubereitet und mit Radieschen und Friséesalat gereicht. Für den Hauptgang wurde Sellerie auf Salz gebacken und die Sellerieschalen für die Sauce weiterverwendet. Dazu gab es Kartoffelstock und Pilzragout. Zum Dessert gab es einen Pudding, für den Gipfel vom Vortag wiederverwendet wurden.

Die Bärner Platte wurde von SHIFT Switzerland während eines Jahres gemeinsam mit dem Kursaal Bern und dem Impact Hub Bern entwickelt. „Unser Ziel ist es, regionale Lieferketten mit gesunden Nahrungsmitteln zu stärken“, wird SHIFT Switzerland-Präsident Christian Häuselmann in einer Mitteilung zitiert. „Wir wollen Tiefe statt Breite in der Menü-Kreation, lieber mit Ruebli in verschiedensten Varianten anstatt Shrimp, Avocado und andere exotische Zutaten.“ 

Während des Workshops diskutierten 40 Fachleute über die Möglichkeiten kreislauffähiger Innovationen auch in der Küche. stk

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