Axpo baut Infrastruktur für Energiespeicherung aus

16. Februar 2021 11:31

Baden AG - Der Aargauer Energiekonzern Axpo baut für die Geschäftsfelder Batterien und Wasserstoff jeweils eine eigene Abteilung auf. Damit soll Versorgungssicherheit für Strom aus erneuerbaren Quellen gewährleistet werden.

Axpo setzt auf Batteriespeicher zur permanenten Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Spitzen und Niedrigproduktion etwa von Solar- oder Windkraftanlagen können so zum einen ausgeglichen werden. Axpo setzt zum anderen auf sogenannten grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen als Schlüsseltechnologie für die Energiewende und die Dekarbonisierung. Für beides richtet das Unternehmen laut Medienmitteilung jetzt eigene Geschäftsfelder ein. Die Abteilungen Batteries und Hydrogen sind in der Division Renewables angesiedelt.

Christoph Sutter, Head Division Renewables bei Axpo, wird zitiert: „Wir haben den Ausbau unseres Geschäfts mit erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. In der Wind- und Solarenergie sind wir mit den Tochtergesellschaften Volkswind und Urbasolar sehr gut aufgestellt. Um in Zukunft Strom aus erneuerbaren Quellen permanent zur Verfügung zu stellen, werden die Technologien Batteriespeicher und Wasserstoff immer wichtiger.“  

Axpo baut, betreibt und vermarktet schon seit längerem Grossbatterien. So wurde 2019 ein Batteriespeicher mit einer Leistung von zwei Megawatt in Rapperswil-Jona SG gebaut. Jetzt soll ein 6,25 Megawatt-Speicher in Rathausen LU gebaut werden. International vermarktet Axpo derweil die Flexibilitätsoptionen eines 30-Megawatt-Speichers im finnischen Yllikkälä. Im Bereich des grünen Wasserstoffs baut Axpo laut der Mitteilung derzeit das nötige Know-how auf und wird Projekte zusammen mit Kooperationspartnern realisieren. gba 

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