Avenir Suisse fordert mehr Freiheit für Unternehmen

01. April 2020 11:28

Zürich - Um die Wirtschaftstätigkeit unter den Bedingungen der Pandemie aufrechterhalten zu können, müssten Unternehmen regulative Erleichterungen eingeräumt werden, fordert Avenir Suisse. Unter anderem solle auch nachts und an Wochenenden produziert werden dürfen.

„Die bundesrätlichen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen einen massiven Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit dar“, schreibt Avenir Suisse in einer Mitteilung zum jüngsten Analysepapier der Denkfabrik. In ihm werden „mehr Freiheiten für die Unternehmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“ gefordert.

Das zur Eindämmung der Pandemie geforderte „Social Distancing“ könne „am besten dann gewährleistet werden, wenn Produktion, Konsumation, Nachfrage und Angebot zeitlich und räumlich auf sieben Wochentage ausgedehnt und nicht auf fixe Tages- oder Nachtzeiten limitiert werden“, heisst es im Abstract des Analysepapiers. Avenir Suisse spricht sich daher für „regulative Entschlackungen“ aus, die „im Arbeitsgesetz, bei den Ladenöffnungszeiten, in der Logistik und im Warenverkehr, für die Grenzgänger sowie in der Administration im Spitalwesen“ Anwendung finden sollten.

Auch im Gesundheitswesen sieht die Denkfabrik Handlungsbedarf. Gegen die laut Avenir Suisse aufgrund ungleicher Kapazitäten und Infrastrukturen unterschiedliche Belastung der Krankenhäuser seien „kreative Lösungen für Personal-Pooling gefordert“, heisst es in der Mitteilung. hs

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