Aussenhandel verzeichnet starken Rückgang

21. Juli 2020 13:55

Bern - Die Coronavirus-Pandemie hat Ausfuhren und Importe der Schweiz im zweiten Quartal 2020 stark zurückgehen lassen. Die Einbussen in beiden Handelsrichtungen erfolgten dabei vor allem im April. Ab Mai wurde wieder eine Erholung des Aussenhandels verzeichnet.

„Im zweiten Quartal 2020 wies der schweizerische Aussenhandel einen historischen Rückgang aus“, leitet die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) eine Mitteilung über den Schweizer Aussenhandel von April bis Juni dieses Jahres ein. Nach einer starken Abnahme im April habe der Aussenhandel ab Mai aber wieder auf einen Erholungskurs eingeschwenkt, schreibt die EZV.

Den Erhebungen der EZV zufolge gingen die Ausfuhren gegenüber dem Vorquartal um 11,5 Prozent auf knapp 50,10 Milliarden Franken zurück. Die Importe nahmen im selben Zeitraum um 16,0 Prozent auf 40,50 Milliarden Franken ab. Die Handelsbilanz schloss mit einem gegenüber dem Vorquartal um 1,16 Milliarden Franken gestiegenen Rekordüberschuss von 9,60 Milliarden Franken.

Bei den Ausfuhren seien im Berichtquartal „ausnahmslos in allen Exportsparten“ Rückgänge verzeichnet worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Besonders starke Rückgänge wurden dabei bei den Sparten Bijouterie und Juwelierwaren sowie Uhren beobachtet. Bei den Einfuhren wiesen alle Sparten bis auf Textilien, Bekleidung und Schuhe ein Minus gegenüber dem Vorquartal auf. Die stärksten Rückgänge wurden auch hier bei Bijouterie und Juwelierwaren sowie bei Fahrzeugen und chemisch-pharmazeutischen Produkten verzeichnet. hs

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