Aussenhandel verzeichnet neue Rekorde

18. Juli 2019 13:00

Bern - Exporte und Importe der Schweiz haben im zweiten Quartal 2019 neue Rekordwerte erreicht. Die Exporte stiegen dabei gegenüber dem Vorquartal deutlich stärker an als die Importe. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von knapp 6,8 Milliarden Franken.

Den Erhebungen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) zufolge hat die Schweiz im zweiten Quartal 2019 Waren im Wert von 58,25 Milliarden Franken exportiert. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 entspricht dies einem nominalen Zuwachs um 1,4 Prozent. Die Importe legten im selben Zeitraum um 0,2  Prozent auf 51,45 Milliarden Franken zu. Damit sei in beiden Handelsrichtungen ein neuer vierteljährlicher Höchststand realisiert worden, schreibt die EZV. Die Handelsbilanz schloss mit einem gegenüber dem Vorquartal um 726 Millionen Franken gestiegenen Überschuss von knapp 6,80 Milliarden Franken.

Für den Anstieg der Exporte waren ein weiteres Mal die grösste Sparte, Chemie und Pharma, sowie in geringerem Ausmass die Sparte Fahrzeuge verantwortlich. Auch die Ausfuhren von Maschinen und Elektronik legten gegenüber dem Vorquartal leicht zu. Die Exporte von Präzisionsinstrumenten gingen im Vergleich zum Vorquartal hingegen zurück. Regional gesehen zeigten die Exporte nach Europa und Nordamerika nach oben, die Ausfuhren nach Asien stagnierten auf dem Niveau des ersten Jahresquartals.

Bei den Importen verzeichnete die EZV im Berichtsquartal hohe Zuwächse in den Sparten Bijouterie und Juwelierwaren sowie Papier und grafische Erzeugnisse. Die Importe der umsatzstärksten Sparte Chemie und Pharma verharrten dagegen auf dem Niveau des Vorquartals. Die Einfuhren von Fahrzeugen und Metallen gingen im selben Zeitraum zurück. Regional gesehen stiegen nur die Importe aus Nordamerika in relevantem Masse gegenüber dem Vorquartal an. Die Einfuhren aus Europa fielen im zweiten Quartal 2019 dagegen deutlich geringer aus. Bei den Importen aus Asien wurde keine Veränderung beobachtet. hs

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