Aussenhandel geht weiter zurück

19. Juli 2019 11:56

Vaduz - Der Aussenhandel Liechtensteins hat im zweiten Quartal 2019 im Jahresvergleich weiter an Dynamik eingebüsst. Die Importe gingen dabei wie im Vorquartal stärker zurück als die Exporte. Die Exporte nach Deutschland konnten im Berichtszeitraum jedoch gesteigert werden. Das Land ist der wichtigste Handelspartner Liechtensteins.

Den Quartalsergebnissen des Amts für Statistik (AS) zufolge hat die Wirtschaft Liechtensteins im zweiten Quartal 2019 Waren im Gesamtwert von 856 Millionen Franken exportiert. Damit lagen die Ausfuhren des Landes um 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Importe Liechtensteins gingen im selben Zeitraum um 6,4 Prozent auf Waren im Wert von 457 Millionen Franken zurück.

Deutschland bleibt weiterhin wichtigster Handelspartner in beiden Richtungen des liechtensteinischen Aussenhandels. Im Berichtsquartal exportierte Liechtenstein Waren im Wert von 197 Millionen Franken nach Deutschland, das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Importe aus Deutschland gingen im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf Waren im Wert von 173 Millionen Franken zurück. Die Exporte in die an zweiter Stelle rangierenden USA blieben im Berichtsquartal mit Waren im Wert von 127 Millionen Franken um 2,8 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die Importe aus den USA legten im selben Zeitraum um 6,2 Prozent auf Waren im Wert von 21 Millionen Franken zu. Aus dem bei den Importen zweitwichtigsten Handelspartnerland Österreich bezog Liechtenstein im zweiten Quartal 2019 Waren im Wert von 112 Millionen Franken, das sind 2,6 Prozent weniger als im Jahresvergleich. Die Exporte nach Österreich gingen um 14,0 Prozent auf Waren im Wert von 82 Millionen Franken zurück.

Die Aussenhandelsbeziehungen mit der Schweiz sind in der aktuellen Aussenhandelsstatistik nicht eingeschlossen. Sie werden in den Erhebungen des Amts für Statistik generell nicht berücksichtigt, da der Warenhandel mit der Schweiz an den Schweizer Grenzstellen erfasst wird. hs

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