Anteil der Erneuerbaren nimmt zu

17. Februar 2020 12:49

Bern - Der Anteil von erneuerbarem Strom in Schweizer Steckdosen legt weiter zu. So ist er 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 68 Prozent auf 74 Prozent gestiegen. Neben der Wasserkraft können dabei auch andere erneuerbare Stromarten zulegen.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat die Daten zum Schweizer Strom-Liefermix veröffentlicht. Damit ist der Strom aus der Steckdose gemeint, nicht nur Strom, der in der Schweiz produziert wird. Denn die Schweiz exportiert nicht nur Strom, sie importiert ihn auch. Bei einem Teil dieses importierten Stroms ist die Herkunft nicht überprüfbar. Dieser Anteil ist jedoch 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 16,1 Prozent auf 6,3 Prozent gesunken.

Im Berichtszeitraum lag der Anteil von Erneuerbaren im Liefermix bei 74 Prozent, nach 68 Prozent im Vorjahr. Die Wasserkraft aus Grosswasserwerken stellt hier mit 66 Prozent (Vorjahr: 60,5 Prozent) den überwiegenden Teil. 76 Prozent davon sind in der Schweiz produziert worden, 2017 waren es noch 80 Prozent. Aber auch die neuen erneuerbaren Energieträger Sonne, Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft konnten zulegen und ihren Anteil am Liefermix von 7,2 Prozent auf 7,85 Prozent erhöhen. 91 Prozent davon stammen aus Schweizer Produktion.

Den zweitgrössten Anteil am Liefermix hat jedoch die Kernkraft. Hier wurden nach 15,1 Prozent im Jahr 2017 für das Jahr 2018 insgesamt 17,3 Prozent registriert. 99,8 Prozent dieser Kernkraft stammen aus der Schweiz. Fossile Energieträger haben 2018 einen Anteil von 1,7 Prozent erreicht, Strom aus Abfällen einen Anteil von 0,95 Prozent. jh

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