Amerikaner zieht es in die Schweiz

05. August 2019 13:45

Neuenburg - Die Schweizer Hotellerie konnte im ersten Halbjahr 2019 einen weiteren Zuwachs an Logiernächten verbuchen. Das grösste absolute Wachstum wurde von Gästen aus den USA generiert. Auch aus Asien zog es mehr Menschen in die Schweiz.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge konnte die Schweizer Hotellerie im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 18,7 Millionen Logiernächte verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht dies einem Wachstum von 1,5 Prozent. Die Zahl der von ausländischen Gästen gebuchten Übernachtungen legte dabei um 1,8 Prozent auf 10,3 Millionen zu. Die Logiernächte inländischer Gäste zogen um 1,1 Prozent auf 8,5 Millionen an.

Nach einem Rückgang in den ersten beiden Monaten stiegen die Buchungen in den übrigen vier Monaten im Jahresvergleich an. Ihre Zunahme fiel mit 5,1 Prozent am stärksten im Juni 2019 aus. Vom Wachstum profitierten bis auf zwei zudem alle der insgesamt 13 Tourismusregionen. Die stärkste absolute Zunahme wies hier die Region Zürich mit einem Plus von 71.000 Logiernächten aus. Es folgen die Regionen Bern und Graubünden mit 42.000 beziehungsweise 37.000 zusätzlichen Übernachtungen. In der Ostschweiz und der Region Jura & Drei-Seen-Land wurden hingegen 21.000 beziehungsweise 5000 Logiernächte weniger gebucht als im Vorjahressemester.

Nach Herkunft betrachtet konnte das höchste absolute Wachstum bei Gästen aus den USA verzeichnet werden. Hier legten die Buchungen um 102.000 Logiernächte zu. Aus dem amerikanischen Kontinent insgesamt wurden 109.000 Logiernächte mehr gebucht als im ersten Semester 2018. Auch aus Asien stiegen die Übernachtungszahlen um 4,2 Prozent oder 98.000 Logiernächte an. Die Übernachtungszahlen von Gästen aus Europa gingen hingegen um 0,7 Prozent oder 41.000 Logiernächte zurück. Dabei wiesen die Buchungen aus Deutschland mit einem Minus von 14.000 Logiernächten den deutlichsten absoluten Rückgang aus. Aus Frankreich und Belgien wurden dagegen im Jahresvergleich je 11.000 Übernachtungen mehr verbucht. hs

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