Alpiq leitet Dekotierung ein

17. Oktober 2019 11:48

Lausanne - Bei der geplanten Übernahme von Alpiq hatten die Ankeraktionäre ihr Ziel von 90 Prozent der Anteile knapp verfehlt. Der Verwaltungsrat der Holding will die Dekotierung trotzdem einleiten. Das entsprechende Gesuch soll der SIX in den nächsten Tagen zugehen.

Nach Abschluss des am 27. September abgelaufenen öffentlichen Kaufangebots hatten CSA Energie-Infrastruktur Schweiz (CSA), das Konsortium Schweizer Minderheitsaktionäre (KSM) und EOS Holding SA (EOS) 89,94 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Alpiq auf sich vereinen können. Die angestrebte Mindestmarke von 90 Prozent wurde von den Ankeraktionären damit knapp verfehlt. Sie wäre für eine zwangsweise Abfindung der verbleibenden Kleinaktionäre nötig gewesen.

Dessen ungeachtet hatten die Ankeraktionäre angekündigt, Alpiq unmittelbar nach Vollzug des Kaufangebots am 9. Oktober von der Börse zu nehmen. Der Verwaltungsrat der Alpiq Holding AG habe nun beschlossen, „die Dekotierung der Alpiq Aktien der SIX Swiss Exchange zu beantragen“, erläutert Alpiq in einer Mitteilung. „Das entsprechende Gesuch wird in den nächsten Tagen an die SIX gestellt.“ hs 

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