Alpiq kann Aktien von der Börse nehmen

27. November 2019 15:44

Lausanne/Zürich - Die Schweizer Börse SIX hat der Dekotierung der Alpiq-Aktien zugestimmt. Die Papiere des Energieunternehmens sollen am 16. Dezember zum letzten Mal gehandelt werden.

Die SIX Exchange Regulation AG hat dem Antrag der Alpiq Holding zugestimmt, die Alpiq-Aktien zu dekotieren. Die Dekotierung erfolgt laut einer Mitteilung von SIX am 17. Dezember, die Aktien werden damit ein letztes Mal am 16. Dezember gehandelt. Wie Alpiq in einer eigenen Mitteilung schreibt, sind davon 27,87 Millionen Aktien zu einem Nennwert von 10 Franken betroffen. 

Das Energieunternehmen begründet die Dekotierung mit dem geringen Streubesitz und dem dünnen Handelsvolumen. Der Streubesitz habe sich durch den Vollzug des öffentlichen Kaufangebots der CSA Energie-Infrastruktur Schweiz (CSA), des Konsortiums Schweizer Minderheitsaktionäre (KSM) und der EOS Holding SA (EOS) nochmals verringert. 

Die Ankeraktionäre haben nach dem Abschluss des Kaufangebots 89,94 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Alpiq auf sich vereinen können. Damit verfehlten sie zwar die angestrebte Mindestmarke von 90 Prozent, bei der eine zwangsweise Abfindung der verbleibenden Kleinaktionäre nötig gewesen wäre. Sie deuteten aber in der Mitteilung zur Dekotierung an, dass diese Barabfindung weiterhin möglich sei, sobald die Hürde von 90 Prozent erreicht werde.

Die Alpiq-Papiere haben am Mittwoch im Handel an der SIX um rund 3 Prozent auf gut 70 Franken nachgegeben. stk

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