Adolphe Merkle Institute kooperiert mit thailändischer Universität

15. April 2021 12:04

Freiburg/Bangkok - Eine Forschungskooperation zwischen dem Adolphe Merkle Institute und der thailändischen Chulalongkorn-Universität hat eine Sonderförderung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) erhalten. Gemeinsam arbeiten sie an der Entwicklung bioinspirierter Membranen.

Das auf Nanowissenschaften spezialisierte Adolphe Merkle Institute (AMI) und das Petroleum and Petrochemical College der Chulalongkorn-Universität in Bangkok arbeiten für die weitere Erforschung bioinspirierter Membranen zusammen. Dafür haben sie ein Forschungskonsortium gebildet, das laut einer Medienmitteilung des AMI jetzt vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert wird. Zweck ist die Entwicklung intelligenter Verpackungsmaterialien.

Forschende der Gruppe Polymerchemie & Materialien von Professor Christoph Weder haben kürzlich entdeckt, dass die schützende wachsartige Schicht von Efeu- und Olivenblättern asymmetrische Wassertransporteigenschaften aufweist. Das konnten sie mit künstlichen Membranen erfolgreich nachahmen. Die Gruppen der Professoren Hathaikarn Manuspiya und Stephan Dubas der Chulalongkorn-Universität arbeiten ihrerseits an Materialen und Verfahren, mit denen sich die Eigenschaften solcher bio-inspirierter Membranen verbessern lassen.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist die Zusammenarbeit beider Institutionen Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft. Professor Weder ist seit 2003 als Gastprofessor an der Bangkoker Universität tätig. Dort arbeitet er mit den Professoren Manuspiya und Dubas zusammen.

Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt die neue Membranforschung beider Institute im Rahmen seines SPIRIT-Programms. Damit werden Forschungskonsortien aus zwei bis vier Ländern mit klar definierten Zielen unterstützt. Die Fördersumme für dieses Projekt beträgt insgesamt 500'000 Franken. mm

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