ABB wirtschaftet profitabler

23. Oktober 2020 14:34

Zürich - Umsätze und Betriebsergebnis von ABB sind auch im dritten Quartal 2020 pandemiebedingt hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Seine operative Marge konnte der Zürcher Technologiekonzern im Jahresvergleich hingegen steigern.

Einer Mitteilung von ABB zufolge hat der Zürcher Technologiekonzern im dritten Quartal Umsätze in Gesamthöhe von 6,58 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 4 Prozent. Das operative Betriebsergebnis (EBITA) ging im selben Zeitraum um 2 Prozent auf 787 Millionen Dollar zurück. Die EBITA-Marge konnte hingegen um 0,3 Prozentpunkte auf 12,0 Prozent gesteigert werden.

Als Konzerngewinn wurden 4,53 Milliarden Dollar ausgewiesen, gegenüber 515 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Im Berichtsquartal hatten dabei Gewinne aus nicht fortgeführten Aktivitäten verbucht werden können, insbesondere aus dem Verkauf der Stromnetzsparte an Hitachi. Der Vorsteuer-Buchgewinn aus dem Verkauf des ABB-Anteils an Power Grids wird in der Mitteilung dabei auf 5,3 Milliarden Dollar beziffert. Der operative Gewinn je Aktie ging im Jahresvergleich hingegen von 0,33 Dollar auf 0,21 Dollar zurück.

„Die Corona-Pandemie hat auch im dritten Quartal den Umsatz in allen Geschäftsbereichen beeinträchtigt“, wird ABB-CEO Björn Rosengren in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig konnten wir jedoch eine starke zugrunde liegende Performance verzeichnen.“ Dem Konzernchef zufolge hatte dies vor allem an der raschen Markterholung in China und dem von ABB durchgeführten Programm zur Kostensenkung gelegen. Der Konzern rechnet damit, die hier angezielten Einsparungen in Höhe von jährlich 500 Millionen Dollar früher als geplant zu erreichen. hs

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